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DRK-Kreisverband Löbau e.V.
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D-02708 Löbau
Tel.: 03585 / 85098-0
Fax: 03585 / 85098-13

Sekretariat[at]DRK-Loebau[dot]de

SUCH und HILF! Dafür sind wir da!

Jedes Jahr werden in Deutschland circa 100.000 Menschen als vermisst gemeldet!

Sie haben sich verlaufen, hatten einen Unfall oder bekamen beim Waldspaziergang gesundheitliche Probleme. Oft sind es alte Menschen oder Kinder die sich unter Umständen in einer lebensbedrohlichen Situation, aus welcher sie selbst keinen Ausweg finden können.

Rettungshunde können Vermisste in unwegsamen und unübersichtlichen Geländen, eingestürzten Gebäuden und unter Trümmern zuverlässig und schnell orten. Die Suchleistung, welche ein ausgebildeter Rettungshund mit seiner Nase vollbringen kann, ist den meisten technischen Mitteln weit überlegen oder kann deren Einsatz optimal ergänzen.

Leben zu retten, ist unsere Aufgabe.

Vorab ein Wort zu den Hunden:

Die Hunde gehören natürlich nicht der Rettungshundegruppe. Es sind Privathunde. Die Hunde leben bei den Hundeführern in deren Privathaushalten, werden von ihnen versorgt und trainiert.

Die DRK –Rettungshundegruppe wurde im Jahr 2011 gegründet. Mittlerweile setzt sich unsere Gruppe aus 13 Hundeführern und Suchtrupphelfern mit 12 Hunden zusammen. Zurzeit bereiten sich sieben Teams auf die Prüfung Flächensuche und drei Teams auf den Eignungstest im Frühjahr vor.

Alle Mitglieder der Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes Löbau engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und nehmen an der Ausbildung zum Rettungshundeführer oder Suchtrupphelfer teil. Dabei ist die Tätigkeit des Suchtrupphelfers genauso wichtig, wie des Rettungshundeführers.

Ziel der Ausbildung ist die Qualifizierung des Hundes zum Rettungshund und des Hundeführers zum Sanitäter.

Nur wenn Hundeführer, Helfer und Hund gut ausgebildet sind und ein Team bilden, kann die Suche im Ernstfall für den Betroffenen eine Rettung sein.

 

 

Ausbildung

Die Ausbildung der Mitglieder unserer Rettungshundegruppe erfolgt auf Grundlage der folgenden Schwerpunkte

       Kommunikation

       Konzentration

       Koordination

Dabei treffen die drei Punkte auf den Hund genau wie auf den Mensch zu.

Die Schwerpunkte der Ausbildung beim Hund sind:

Grundgehorsam, Gerätetraining, Anzeige und Suche.

Dabei ist die gewaltfreie Ausbildung oberstes Gebot.

Beim Grundgehorsam kommt es darauf an eine optimale Bindung zwischen Mensch und Hund aufzubauen. Der Hund muss lernen, sich von anderen Personen anfassen und tragen zu lassen oder an einem Platz zu  verweilen bis der Hundeführer zurückkommt. Der generelle Grundgehorsam ist entscheidend für den Erfolg der Arbeit und muss über ein hohes Maß an Kommunikation und Verständnis aufgebaut werden.

Beim Gerätetraining lernt der Hund mit verschiedenen Untergründen klar zu kommen und auch besonnen über Hindernisse zu gehen. Geübt wird hier neben dem Laufen über liegende Leitern, das Überwinden von Hindernissen  oder auch das Durchqueren von Tunneln.

Dazu müssen für jeden Hund eigene  Ausbildungswege erarbeitet werden. Der Hund sollte hoch motiviert bei der Arbeit sein, selbstständig arbeiten und korrigierbar sein.

Unsere Hunde werden in der Flächensuche als freisuchende Verbeller ausgebildet.

Typische Einsätze sind beispielsweise die Suche nach vermissten Kindern oder älteren Personen. Hier  muss das Team auch  im unwegsamen Gelände oder in großen Waldflächen nach vermissten Personen suchen und für diese, wenn notwendig, medizinische Hilfe in die Wege leiten. Die Hunde werden so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern. Von den Hunden müssen dabei Personen angezeigt werden, die sitzen, kauern, liegen oder laufen.

Der Hund hat dabei mehrere Anzeigemöglichkeiten in der Fläche:

Beim Verbellen gibt der Rettungshund so lange „Laut“ bei der gefundenen Person, bis sein Führer bei ihm ist; beim Bringseln nimmt der Hund an der gefundenen Person ein so genanntes Bringsel auf, läuft zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen zu der Person; beim Freiverweisen haben der Hundeführer und der Hund eine andere Möglichkeit gefunden, wie der  Hund mitteilt, dass er gefunden hat. Das kann zum Beispiel durch Anspringen oder Anstupsen an die Hand sein.

Der Hundeführer holt ihn dann dort ab, übernimmt mit dem Suchtrupphelfer die Erstversorgung des Gefundenen und leitet weitere erforderliche Hilfsmaßnahmen durch Information der Rettungskräfte (Notarzt, Feuerwehr, THW…) ein.

Ausbildung der Hundeführer

Einsatztaktik, Kynologie und Lernverhalten des Hundes, Erste Hilfe am Hund, Funk und Orientierung und Sanitäter